Gottes Werk und Teufels Beitrag (The Cider House Rules)

„Schlaft gut, ihr Prinzen von Maine, ihr Könige von Neuengland.“ Mit diesen Worten beendet Dr. Larch die Gute-Nacht-Geschichten, die er Abend für Abend seinen jungen Zöglingen erzählt. In seinem Waisenhaus sorgt er nicht nur liebevoll für ungewollte oder elternlose Kinder, er führt auch Abtreibungen durch, um den Ungeborenen ein Leben im Elend zu ersparen. Gern sähe der Arzt den jungen Homer Wells als seinen Nachfolger, doch dieser zieht es vor, das Leben zu entdecken. Auf einer Obstplantage knüpft er zarte Bande mit der attraktiven Candy …

Bestseller-Autor John Irving („Garp“) ließ es sich nicht nehmen, seinen voluminösen Roman „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ eigenhändig für die Leinwand zu adaptieren und die Rolle eines mürrischen Bahnhofsvorstehers zu übernehmen. Dank der sensiblen Regie von Lasse Hallström („Chocolat“) und famoser Darsteller – allen voran Michael Caine als Dr. Larch, der seine Schwermut mit Äther betäubt – entstand eine anrührende und zugleich tiefsinnige Tragikomödie, die vom mühevollen Weg des Erwachsenwerdens erzählt, von moralischer Verantwortung und wahrer Liebe, und die 1999 völlig zu Recht für sieben Oscars nominiert wurde.

 

Gottes Werk und Teufels Beitrag USA 1999, 125 Minuten, ab 12 Jahren, R: Lasse Hallström D: Michael Caine, Tobey Maguire, Charlize Theron, Delroy Lindo

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