Is’ was, Doc? (What’s Up, Doc?)

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Der etwas kauzige Musikologe Dr. Bennister ist auf dem Weg zu einer wissenschaftlichen Tagung in San Francisco. Er hofft, für seine Theorie über Klangsteine ein Stipendium zu ergattern. Die Steine befinden sich in seinem karierten Koffer, doch leider existieren noch zwei andere, identisch aussehende Koffer: In dem einen sind Geheimdokumente, in dem anderen kostbare Edelsteine. Natürlich kommt es, wie es kommen muss: Die Koffer werden verwechselt. Und dann begegnet Bannister auch noch der ausgeflippten Judy Maxwell, die sein harmonisches Privatleben ordentlich durcheinanderbringt.

Peter Bogdanovich inszenierte diesen Komödienklassiker in der Tradition der Screwball-Comedies, wobei er es sich nicht nehmen ließ, zahllose Filme zu zitieren und zu persiflieren.

Barbra Streisand und Ryan O’Neal treten als würdige Nachfolger in die Fußstapfen von Katharine Hepburn und Spencer Tracy, sekundiert von einer ganzen Armada spaßiger Nebenfiguren, jeder Menge bizarrer Ideen (der Höhepunkt ist die durchgeknallte Verfolgungsjagd in den Straßen von San Francisco) und einer verblüffenden Wendung am Schluß. „Is’ was, Doc“ ist eine unwiderstehliche Liebeserklärung an die Zeit, als man noch richtig alberne Filme machen konnte. Nicht mal vor einer Tortenschlacht schreckt Bogdanovich zurück – ein einziger, anarchischer Kindergeburtstag auf Zelluloid.

 

Is’ was, Doc? USA 1971, 94 Minuten, ab 12 Jahren, R: Peter Bogdanovich, D: Barbra Streisand, Ryan O’Neal, Kenneth Mars, Austin Pendleton

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