Emmas Glück

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Autoverkäufer Max ist sterbenskrank. In seiner Not klaut er das Schwarzgeld und den Jaguar seines Chefs – und fliegt mit dem Wagen aus der Kurve direkt neben den Misthaufen von Emma. Die junge Frau lebt allein auf ihrem heruntergekommenen Hof und züchtet Schweine. Wenn sie auf dem Mofa über den Acker rattert, erlebt sie schon mal multible Orgasmen, und unerwünschte Besucher jagt sie eigenhändig mit der Schrotflinte vom Hof. Emma nimmt nicht nur den bewusstlosen Max unter ihre Fittiche, sondern auch das Geld an sich. Und so beginnt wider Erwarten eine Liebesgeschichte, die voller Witz, Zärtlichkeit und Poesie steckt.

Regisseur Sven Taddicken hat Claudia Schreibers gleichnamigen Roman in einer bezaubernden Balance zwischen Melancholie und Groteske, Märchenhaftigkeit und realer Not inszeniert. Ein kleines Meisterwerk, das sich ohne falsches Pathos, aber mit viel Gefühl an ein wichtiges Thema unserer Zeit herantraut und dabei auf ganzer Linie gewinnt.

 

Emmas Glück Deutschland 2006, 99 Minuten, ab 12 Jahren, R: : Sven Taddicken D: Jördis Triebel, Jürgen Vogel, Hinnerk Schönemann, Martin Feifel, Nina Petri

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