Amores Perros

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Moloch Mexico City: Bei einem schicksalhaften Autounfall prallen drei Leben aufeinander, um die blutrünstige Seite der menschlichen Natur kennen zu lernen.

Da ist Octavio, der mit einem Rottweiler schnelles Geld bei illegalen Hundekämpfen verdient, um mit seiner Liebsten ein neues Leben beginnen zu können. Da ist Daniel, ein erfolgreicher Verleger, der seine Frau und seine Kinder für das Supermodel Valeria verlässt. Als ihr Schoßhündchen eines Tages verschwindet, gerät die Beziehung in eine Krise. Und dann ist da noch El Chivo, ein verbitterter Ex-Guerillero, der mit einem Rudel Hunde auf der Straße lebt und auf Erlösung hofft.

„Ich wollte zuschlagen, liebkosen, unterhalten, aufwühlen und provozieren“, sagte Alejandro González Inárritu über seinen Debütfilm „Amores Perros“, einem atemberaubenden Drama um Liebe, Betrug und Tod. Inspiriert durch Altmans „Short Cuts“ – allerdings wilder und skrupelloser –, mit authentischen Darstellern, einer höchst beweglichen Handkamera und grobkörnigen Bildern wirft der Regisseur Schlaglichter auf den erbarmungslosen Existenzkampf in der mexikanischen Hauptstadt. Seine drei Hauptfiguren müssen am Ende den Verlust all ihrer Träume hinnehmen: Octavio verliert die Liebe, Valeria die Vollkommenheit ihres Körpers und damit ihre Identität, El Chivo schließlich kann den Fehlern der Vergangenheit nicht länger entkommen.

 

Amores Perros Mexiko 2000, 148 Minuten, ab 16 Jahren, R: Alejandro González Inárritu D: Gael García Bernal, Emilio Echevarría, Goya Toledo

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