Prinzessin Mononoke

mononoke

Als Hayao Miyazaki vor bald 30 Jahren die Zeichentrickserie „Heidi“ schuf, ahnte vermutlich niemand, dass er einmal den erfolgreichsten japanischen Film aller Zeiten drehen würde. Ich jedenfalls konnte mir das nicht vorstellen, dermaßen dilettantisch und nichts sagend fand ich die kleine Alpentrulla und ihren Ziegenpeter damals. Dennoch hat „Prinzessin Mononoke“ an den japanischen Kinokassen sogar Blockbuster wie „Titanic“ abgehängt.

Mononoke, die wilde Prinzessin, die bei den Wölfen lebt, sieht zwar wie eine entfernte Verwandte von Heidi aus, sie hat mit dieser aber genauso wenig zu tun, wie mit den auch hierzulande populären japanischen Mangas, etwa der Endzeitvision „Akira“. Der Regisseur inszeniert sein Epos stattdessen als Mischung aus Märchen und ökologischer Apokalypse. So entsteht eine virtuos animierte Bilderwelt, angefüllt mit reichlich Action und etwas Poesie und bevölkert von allerlei faszinierender Geschöpfe.

Wann habe ich so etwas Schönes zuletzt im Kino gesehen? Ich glaube, es war damals bei „Bambi“!

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